17.05.2003 Schloss Trauttmansdorff, Erotik der Pflanzen, PeopleMover

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Unser Vorschlag zur Bewegung von Besuchern durch die in den Fels gesprengten Katakomben: Ein Sessellift. “Info-Pilze” ergänzen das Kommunikationssystem, als mediale Terminals geben sie mittels Touchscreen vertiefende Information.

16.05.2003 Schloss Trauttmansdorff, Erotik der Pflanzen – Grundriss/Schnitt

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Eine dunkle Lichtsituation im Berg ist die Basis für eine dynamische Lichtinszenierung auf den Innenwänden der Kuppel und teilweise unter den Füssen der Besucher. Sie holt die Besucher am Eingang der Zugangsröhre ab und entführt sie in eine gänzlich andere Welt. Die Lichtinszenierung ist von jedem Punkt der Ausstellung aus erfahrbar.

Sämtliche Sinne werden für die Erfahrung der Inhalte angesprochen: Hörstationen, Visualisierung von Motiven und Licht auf den Innenflächen der Kuppel, Oberflächen wie Soft-Foam u.ä. werden überall eingesetzt, wo die Besucher in direkte Berührung mit der Ausstellung kommen, Dufthöhlen und -spender.

Die Modifikation des Bekannten erregt die Aufmerksamkeit der Sinne. Der inhaltliche Zugang und durchgängiges Prinzip der Ausstellung ist der Appell an die natürliche Neugierde und den Voyeurismus des Menschen. Ein bewusst erzeugter Spannungsbogen wird, durch die Anwendung von Peephole-Effekten, Bildbetrachtern, Zoom-Effekten, Fühl- und Wunderkammern erreicht. Jeder Besucher entdeckt seine persönlichen Geheimnisse oder teilt sie mit einem Partner. Analogien zwischen der Erotik der Pflanzen und menschlichen Verhaltensweisen werden offensichtlich.

15.05.2003 Schloss Trauttmansdorff

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Für die Gärten von Schloss Trautmannsdorff in Oberitalien erhielten wir von Hüttinger den Auftrag zur Entwicklung einer Konzeption für eine Erlebnisausstellung “Erotik der Pflanzen”. Für die bereits vorhandene, perfekt gepflegten Gartenlandschaft entwarfen wir gemeinsam eine Attraktion, die mit einem spektakulären, theatralischen Raum an die Sensibilität der Besucher appeliert.

Die gesamte Ausstellung befindet sich unter einer Kuppel mit einer Höhe von 25 m und einem Durchmesser von 54 m, die in den Berg gesprengt werden soll. Die Form der Kuppel ist eine Ableitung aus der Natur (Wassertropfen, der auf einer Oberfläche liegt (*Frei Otto, Universität Stuttgart).

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