10.12.2007 Atelier

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Arbeiten von 1990-1994 werden gerade zum Fotografieren aufbereitet und neu zusammengestellt. Format der Bilder ca. 100×150 cm, Eitempera und Acryl auf Papier.

09.12.2007 Vita

Claus Lämmle, Artist by training, 1983-92 Degree (Arts/Painting) at Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart (D), Klasse Prof. Karl Henning Seemann / Klasse Prof. Erich Mansen; postgraduate studies at École Supérieure des Beaux Arts, Marseille (F).

1987 Foundation of “bueroplasz”. The Buero includes a wide variety of activities, connected with the production of ideas and art. 1994 Professorship “Art and New Media” École des Beaux Arts Toulon (F).

Experience: Academy Award Stuttgart, Art Grant of the Nürnberger Hypobank – Scholarship of Kunststiftung Baden-Wuerttemberg – Sponsorship of the Ministry of Science and Art Baden-Wuerttemberg – Foreign-Artists-Scholarship OFAJ Marseille.

Since 1991 art exhibitions, e.g. Baden-Baden, Cusano, Milan, Mannheim, Marseille, Offenburg, Paris, Stuttgart, Strassbourg, Toulon, Ulm etc.

Since 1998 concepts, competitions, creative direction, szenography, styling and design for exhibitions, individual fairstands, museums and events e.g. AUDI, BMW, Bertelsmann, Deutsche Bank, DaimlerChrysler, IBM, Kärcher, Maybach, Mercedes-Benz, Ministerien der Länder und des Bundes, Vebacom, VW.

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Claus Lämmle. 1983-92 Studium freie Malerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart bei Prof. Karl Henning Seemann und Prof. Erich Mansen und an der École Supérieure des Beaux Arts, Marseille.

1987 Gründung des „Buero Plasz„ als Experimentierfeld, offenes Sammelbecken und Durchgangsstation für gedankliche Prozesse jeglicher Herkunft. 1994 befristeter Lehrauftrag für „Kunst und neue Medien“ École des Beaux Arts Toulon.

Stipendien: Akademiepreis, Förderpreis Nürnberger Hypobank, Kunststiftung Baden-Württemberg, Förderung des Ministeriums für Wissenschaft und Kunst Baden-Württemberg, Auslandsstipendium OFAJ

Ausstellungen: Seit 1991 u.A. in Baden-Baden, Cusano, Mailand, Mannheim, Marseille, Offenburg, Paris, Stuttgart, Strassbourg, Toulon, Ulm etc.

Seit 1998 zahlreiche Konzeptionen, Wettbewerbe, Szenografie, Styling und Design für internationale Projekte im Ausstellungs- Darstellungs- und Präsentationsbereich, z.B. AUDI, BMW, Bertelsmann, Deutsche Bank, DaimlerChrysler, IBM, Kärcher, Maybach, Mercedes-Benz, Ministerien der Länder und des Bundes, Vebacom, VW.

07.12.2007 von Wolfgang Dick

Auszug aus einem Essay von Wolfgang Dick zur Ausstellung „ANMUT“ von Ralph Künzler und Claus Lämmle, Galerie und Sammlung Nöth

ANMUT ist nach Friedrich Schiller, der Ausdruck der natürlichen, ästhetisch-moralischen Geschlossenheit von Geist und Sinnlichkeit der “schönen Seele”. Künzler und Laemmle problematisieren diesen Begriff, in dem sie ästhetisch-moralische Konventionen d.h. festgefügte Formvorstellungen und Absprachen in ihren Arbeiten aufbrechen und die Dinge in neuen Zusammenhängen neu deuten.

Die Malereien von Claus Lämmle nutzen ein Formenrepertoire aus weichen, organischen Formen. Subversiv schräge Farbkombinationen verleihen Bildern und Objekten eine seltsame Übereinstimmung. Lämmle kontrastiert große, gestisch erscheinende Farbflächen hart mit scharf umrissenen, illusionistischen, scheinbar aus der Fläche tretenden Raumkörpern und gemaserten Holzelementen. Fein differenzierte Verläufe stehen neben massiven Farbfeldern. Die malerischen Räume sind verstellt mit Fußangeln: Das Gegeneinander einzelner Bildelemente erzeugt Irritationen, die nicht in letzter Konsequenz aufzulösen sind. Die Holzplatte ist nicht aus Holz und die nur scheinbar aus der großzügigen Armbewegung entstandenen Pinselschwünge daneben sind vielmehr Ergebnis einer differenzierten schichtenden Malweise mit feinsten Abstufungen.

Claus Lämmles Bilder sind Malerei in ihrer ursprünglichsten Form. Sie nutzen das Repertoire der illusionistischen, wie auch der abstrakten malerischen Tradition und fügen es zu komplexen Raumgebilden zusammen, die neben ihrer farblichen Schönheit auch die Frage nach der Konkretion von Kunst und Realität aufwerfen.




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